Skip to main content

Adressänderung bei Umzug mitteilen

Dass man im Rahmen eines Umzugs seinen Wohnort ändert, liegt in der Natur der Sache. Dementsprechend ergibt sich eine Adressänderung, die grundsätzlich allen Kontakten mitzuteilen ist. Darüber hinaus sind auch verschiedene Behörden über den Umzug in Kenntnis zu setzen. Man sollte sich daher ausführlich Gedanken darüber machen, wem und wie man die Adressänderung mitteilen muss.

So kann man eine Adressänderung mitteilen

Kartons packen, Möbel abbauen und aufbauen, renovieren und viele weitere Dinge sorgen stets für Umzugsstress. Dennoch darf man nicht vergessen, die Adressänderung mitzuteilen. Je nach Kontakt beziehungsweise Stelle gibt es dazu unterschiedliche Möglichkeiten. In der Regel sind die folgenden Optionen zu nennen:

  • postalisch
  • telefonisch
  • online
  • persönlich

So kann ein Post-Nachsendeauftrag bei einer Adressänderung genutzt werden

Indem man einen Post-Nachsendeantrag stellt, kann man sich den Umzug erheblich erleichtern. Es ist zwar wichtig, alle Kontakte über die Adressänderung zu informieren, aber falls man doch die eine oder andere Stelle vergessen hat, gehen die Briefe nicht verloren. Idealerweise bucht man den Nachsendeservice inklusive Umzugsmitteilung. Dann informiert die Post die betreffenden Absender über die Adressänderung. Dadurch kommt die Post an, während zugleich die neue Adresse mitgeteilt wird. Im Umzugsstress kann dieser Service somit eine große Erleichterung sein.

Bei diesen Behörden muss man sich ummelden

Nicht nur die Frage, wie man eine Adressänderung mitteilt, treibt viele Menschen um. Die durch den Umzug erforderlichen Behördengänge bereiten einigen Bürgerinnen und Bürgern Kopfzerbrechen. Nachfolgend gibt es eine Übersicht über die Behörden, die beispielsweise zu informieren sind:

  • Einwohnermeldeamt
  • Kfz-Zulassungsstelle
  • Familienkasse
  • Elterngeldstelle
  • Agentur für Arbeit beziehungsweise Jobcenter
  • BAföG-Amt

Checkliste: Diese Stellen sollten über die Adressänderung informiert werden

Die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt und gegebenenfalls noch weiteren Behörden ist ein absolutes Muss. Darüber hinaus sollte man aber noch weiteren Stellen die Adressänderung mitteilen. Die folgende Checkliste dient hier als Orientierung und führt einige wichtige Beispiele auf:

  • GEZ beziehungsweise ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice
  • Telekommunikationsanbieter
  • Bank
  • Versicherungen
  • Krankenkasse
5 Tipps für die Mitteilung der geänderten Adresse

Menschen, die umziehen, müssen ihre geänderte Adresse allen relevanten Stellen mitteilen. Ansonsten handeln sie sich Probleme ein, die zusätzlich zum Umzugsstress unbedingt zu vermeiden sind. Aus diesem Grund gibt es nachfolgend fünf kurze Tipps für die Mitteilung einer Adressänderung:

  • Stellen Sie frühzeitig einen Nachsendeantrag bei der Post inklusive Umzugsmitteilung!
  • Beachten Sie, dass Sie sich beim Einwohnermeldeamt erst nach dem Umzug ummelden können!
  • Nutzen Sie, sofern vorhanden, Vordrucke und Formulare zur Mitteilung der Adressänderung!
  • Teilen Sie Ihre neue Adresse vorzugsweise schriftlich oder persönlich mit, um Missverständnisse und Fehler zu vermeiden!
  • Informieren Sie sich, ob Sie Ihre Adressänderung formlos mitteilen können oder bestimmte Unterlagen vorlegen müssen!

FAQs

Wo muss man sich bei einer Adressänderung ummelden?

Bei einer Adressänderung müssen Sie sich beim örtlichen Einwohnermeldeamt ummelden. Das Einwohnermeldeamt ist in der Regel Teil des örtlichen Bürgeramts oder des Rathauses. Dort können Sie das entsprechende Ummeldeformular erhalten und ausfüllen. Vergessen Sie nicht, Ihren Personalausweis oder Reisepass sowie eine Meldebescheinigung oder Mietvertrag als Nachweis Ihrer neuen Adresse mitzubringen.

Wann muss man seine neue Adresse mitteilen?

Es ist erforderlich, die neue Adresse innerhalb von zwei Wochen nach dem Umzug dem örtlichen Einwohnermeldeamt mitteilen. Diese Frist gilt für alle Personen ab 16 Jahren. Es ist wichtig, die Adressänderung zeitnah zu melden, da dies gesetzlich vorgeschrieben ist und es sonst zu rechtlichen Konsequenzen wie Bußgeldern kommen kann. Darüber hinaus sollten Sie Ihre neue Adresse auch anderen relevanten Stellen mitteilen, wie beispielsweise Ihrem Arbeitgeber, Ihrer Krankenversicherung, Ihrer Bank und Ihren Versorgungsunternehmen, um sicherzustellen, dass wichtige Dokumente und Informationen an die richtige Adresse gesendet werden.

Wie kann man eine Adressänderung mitteilen?

Eine Adressänderung kann auf verschiedene Weisen mitgeteilt werden. Die gängigste Methode ist die persönliche Vorsprache beim örtlichen Einwohnermeldeamt, wo das Ummeldeformular ausgefüllt und entsprechende Identitätsnachweise wie Personalausweis oder Reisepass vorgelegt werden müssen. Alternativ kann die Adressänderung auch schriftlich per Post oder per E-Mail an  das Einwohnermeldeamt mitgeteilt werden. In beiden Fällen müssen alle relevanten Informationen wie der vollständige Name, die alte und die neue Adresse sowie Kontaktdaten angegeben werden.

Wo erhält man Unterstützung, wenn es um eine Adressänderung bei Umzug geht?

Man kann die Unterstützung bei einer Adressänderung während eines Umzugs von verschiedenen Stellen erhalten. Zunächst ist es wichtig, sich bei der örtlichen Meldebehörde anzumelden und die neue Adresse mitzuteilen. Das örtliche Einwohnermeldeamt ist die erste Anlaufstelle und bietet Informationen sowie die erforderlichen Formulare für die Ummeldung. Zusätzlich bieten viele Umzugsportale, Online-Plattformen und Behörden Informationen und Checklisten an, die den Umzug erleichtern und Hinweise zur Adressänderung geben.